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Die
Vorfahren 1619
Kindheit
in Eisenach 1685
Beim
Bruder in Ohrdruf 1695
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Lüneburg1700
Arnstadt
und Weimar 1703-1708
Hof
in Weimar 1708-1717
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Johann
Sebastian Bach 1685 -
1750
Kindheit in Eisenach 1685 - 1695
erstellt von © Martin Schlu - Stand:
September 2002 (Rev. 1. Oktober 2008)
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- 1685
- In Eisenach wird als
jüngstes Kind von sechs Jungen und zwei Mädchen
am 21. März 1685 Johann Sebastian Bach
geboren und zwei Tage später in St. Georg
getauft.
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- Am 21. März wird in
Eisenach Johann Sebastian geboren. Da damals in
dieser Stadft noch der julianische Kalender gilt, ist das
Geburtsdatum nach dem gregorianischen Kalender der 31.
März - ein Umstand, der für Verwirrung sorgen
kann. Auf jeden Fall ist Johann Sebastian als achtes Kind
das Nesthäkchen, der Vater ist bei der Geburt mit 40
Jahren nicht mehr der Jüngste und die Mutter gilt
mit 41 Jahren als alt.
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- 1690
- 1695
- Wenn der Onkel
Johann
Christoph,
der an der Hauptkirche St. Georg Organist ist, üben
oder spielen muß, ist es üblich, daß die
jüngeren Kinder und Neffen die Bälge treten
müssen, damit er üben kann. Der ältere
Bruder Johann Christoph ist damals Schüler
des mit dem Vater befreundeten Johann Pachelbel (der auch
Pate bei der mittlerweile verstorbenen Schwester Johanna
Juditha war) und muß ebenfalls entsprechend
üben. Daher tritt der jüngere
Bruder
Johann Sebastian selbstverständlich mit dem
älteren Bruder Johann Jacob eine Zeitlang die
Bälge.
Später sitzt
Johann Sebastian sowohl beim Bruder Johann Christoph als
auch beim Onkel Johann Christoph
auf der Orgelbank, bedient die Registerzüge und
erlernt von beiden das erste Orgelspiel - eine Kunst, die
der Vater als Trompeter nicht beherrscht.
Natürlich
hört Johann Sebastian aber schon als kleiner Junge
die Stücke der Eisenacher Stadtpfeiferei, denn der
Vater Johann Ambrosius hält die Proben im Elternhaus
ab und das ist nicht zu überhören - geschlafen
wird daher in einem zur Stadtpfeiferei gehörenden
Nebenhaus.
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- 1693
- Johann Sebastian wird in
die Eisenacher Lateinschule aufgenommen und besucht sie
bis 1695.
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- 1694
- Innerhalb eines Jahres
sterben beide Eltern. Am 3. Mai 1694 stirbt die Mutter
und, wie es üblich ist, heiratet Johann Ambrosius
bereits am 27. November 1694 eine zweite Frau, die Witwe
Barbara Margaretha Bartholomäi - Witwe eines
Verwandten, des Joh. Günther Bach.
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- Es entspannt die
Situation aber nicht wirklich - bereits am 20. Februar
1695 stirbt auch der Vater und da die Stiefmutter mit
dieser großen Familie überfordert ist,
löst sich die Familie auf. Die älteren
Geschwister gehen aus dem Haus und der älteste
Bruder, Johann Christoph, 24 Jahre alt, übernimmt
bei den jüngsten Brüdern die Vaterstelle, nimmt
beide zu sich nach Ohrdruf , wo er seit 1690 eine Stelle
als Organist angetreten hat, erzieht sie so gut er kann
und bildet sie weiter aus.
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