Jugend im Dritten Reich
von Gesa Hoeltje
 Stand: 5. Februar/11. März 2001
 
1. Die geschichtliche Situation
 2. Erziehungsziele der HJ und die HJ als Gesetz
3. Hitlers Vorgehensweise und das Denken der Jugend im Dritten Reich
4. Die Hitlerjugend (HJ)
5.
6. Freizeit in der HJ 
7. Der BDM, Gegner der HJ/des BDM
8. Jugend, Familie und Schule
9. Gründe für die Bejahung, Veränderung der Einstellung
 

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Die geschichtliche Situation
Anfang der 20. Jahre entstand die NSDAP. 1921 wurde Hitler zum Vorsitzendem gewählt. Ab dieser Zeit galt in der NSDAP nur noch das Führerprinzip. Demokratische Mehrheitsbeschlüsse wurden abgeschafft.  
Während der Weltwirtschaftskrise begann ein rasanter Aufstieg, der Partei. Ihr Stimmenanteil stieg von ca. 3% auf über 18% im Jahre 1930. Vielen Menschen schienen die Nationalsozialisten eine bessere Alternative zum Weimarer Staat. 1932 wurde sie die stärkste Partei im Reichstag und 1933 wurde Hitler von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Damit hatte die NSDAP die Macht in Deutschland übernommen. 
Hitler begann sofort seine politischen Gegner zu verbieten und zu vernichten. Nach dem Gesetz gegen die Neubildung von Parteien vom 14. Juli 1933 blieb die NSDAP die einzig zugelassene Partei und die einzige politische Kraft. Mit dem Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat vom 1. Dezember 1933 wurde die NSDAP als „Trägerin des deutschen Staatsgedankens und mit dem Staate unlösbar verbunden" definiert. Das Deutsche Reich war zum Einparteienstaat geworden. Anfang 1933 hatte die NSDAP 1,5 Millionen Mitglieder, am Ende des Dritten Reiches waren es etwa 8,5 Millionen. ( Quelle: MS, Encarta 98)
Damit hatte Hitler ein die Weimarer Demokratie zu einer Diktatur umgewandelt. In dieser Diktatur galten nur noch die Vorstellungen und Ziele der Nationalsozialistischen Partei und ihres Führers Adolf Hitler.  Mit Hilfe eines großen Propaganderapparates, versuchte er alle Menschen von seinen Vorstellungen zu überzeugen. Dabei spielten die Jungen Menschen, die noch nicht von anderen Politischen Gedanken beeinflusst waren eine große Rolle. Sie konnte man leicht für die Zwecke des Nationalsozialismus benutzen. 
Nach 12 Jahren war die Hitlerherschaft 1945 zu Ende. Die Verwirkliegung seiner Ideen hatte Deutschland in einen sechsjährigen Weltkrieg geführt. Dabei ist fast ganz Deutschland zerstört worden und es sind viele Menschen gestorben.
  
Quellenverzeichnis
Klönne, Arno: Jugend im Dritten Reich/ Die Hitlerjugend und ihre Gegner, Diederichs Verlag, Düsseldorf, 1982
Mann, Erika: Zehn Millionen Kinder-Die Erziehung der Jugend im Dritten Reich
Mann, Golo: Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, S. Fischer Verlag, Frankfurt/M, 1958
Schörken, Rolf: Jugend 1945/Politisches Denken und Lebensgeschichte, Leske u. Budrich, Opladen, 1990 
Microsoft-Encarta 1998 
Data Becker: Das große Lexikon, 1999 
www.shoaprojekt.org/widerstand/kids/shkids2.htm