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- Jugend im
Dritten Reich
- von
Gesa
Hoeltje
- Stand: 5.
Februar/11. März 2001
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- 1.
Die geschichtliche Situation
- 2.
Erziehungsziele der HJ und die HJ als
Gesetz
- 3.
Hitlers
Vorgehensweise und
das Denken der Jugend im Dritten
Reich
- 4.
Die Hitlerjugend (HJ)
- 5.
- 6.
Freizeit in der HJ
- 7.
Der BDM, Gegner der HJ/des BDM
- 8.
Jugend, Familie und Schule
- 9.
Gründe für die Bejahung, Veränderung der
Einstellung
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- zurück
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- Erziehungsziele der
HJ
- Die HJ wollte die Jugendlichen zu
guten Soldaten erziehen. Sie sollten mutig für das
Vaterland kämpften. Am besten waren junge Kinder
geeignet. Wenn sie direkt als kleine Kinder in die HJ
kamen, waren Kampfspiele und Waffen die Spiele, die sie
spielen. Ihr ganzes Denken wurde auf den Krieg
ausgerichtet. Damit es eine Selbstverständlichkeit,
oder sogar Ehre sei, zu kämpfen. . All ihre
Phantasie und Einbildungskraft versucht man nutzbar zu
machen, nutzbar dem einem Ziel: der Eroberung der Welt,
durch die Nazis. (Zehn Millionen Kinder/ Die Eroberung
der Jugend im dritten Reich/ Mann, Erika/ Seite 36)
- Man versuchte die Jugendlichen
eine Aktivistische und eine
Leistungserziehung zu geben. So sollten sie
immer wieder neue Aufgaben verlangen und immer ihr bestes
geben. Die Wettkämpfe spielten in ihrer Erziehung
auch eine sehr wichtige Rolle. Sie sollten den
Jugendlichen den Ergeiz geben, ihre Kräfte mit dem
Gegner zu messen und ihn zu besiegen. Es sollte ihnen
auch den Drang geben, Anderen überlegen zu sein. Die
HJ wollte die Kinder von anderen Einflüssen trennen,
so auch von der Familie. Früh lernten sie, dass es
dass schlimmste ist Muttersöhnchen" zu
sein.
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- Die HJ als
Gesetz
- 1936 wurde es für alle Jungen
und Mädchen, von 10 bis 18 Jahren Pflicht, den
Jugenddienst zu erfüllen. Am 1 Dezember 1936 wurde
das Gesetz über die HJ verfasst. Nach diesem Gesetz
war die HJ für die ganze Erziehung außerhalb
der Schule und dem Elternhaus zuständig. 1937 wurde
es Pflicht, HJ- Heime zu errichten und Hitlerschulen,
Vorschulen für die NS-Ordensburgen einzurichten.1939
wurde die HJ erweitert. Es wurden Sondereinheiten, wie
Marine-HJ und Motor-HJ, Fliegereinheiten,
Modellflugarbeitsgemeinschaften oder die Nachrichten-HJ
gebildet. Als Deutschland anfing andere Länder zu
erobern, traf es auchdie ehemals ausgewanderten
Deutschen. Sie wurden nach gleichen Regeln in die HJ
aufgenommen. Im gleichen Jahr wurde die HJ ab dem 10.
Lebensjahr Pflicht und ein Jahr später musste auch
der Jahrgang 1923 zum Jugenddienst.
- Der Krieg brachte der HJ eine
Reihe neuer Dienste, z. B. Kurier- und Verladedienst,
Verpflegungsausgabe, oder Telephondienst u.s.w. Doch auch
ein neuer Reichsjugendführer wurde eingesetzt.
Schirach wurde von Artur Axmann abgelöst.
Im Krieg versuchte die HJ den
Kriegseinsatz so stark wie möglich zu nutzen. Am
Ende des Krieges kämpften die Jugendlichen auch
direkt im Krieg. Doch in der
letzten Zeit fingen die Leute auch an die Nachteile der
HJ und des ganzen Nationalsozialismus zu sehen. Die HJ
entgegnete dem Widerstand mit starker Disziplin. Als der
Krieg verloren war, endete mit dem Hitlerregime auch die
HJ.
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- Quellenverzeichnis
- Klönne, Arno:
Jugend im Dritten Reich/ Die Hitlerjugend und ihre
Gegner, Diederichs Verlag, Düsseldorf, 1982
- Mann, Erika: Zehn
Millionen Kinder-Die Erziehung der Jugend im Dritten
Reich
- Mann, Golo: Deutsche
Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, S. Fischer
Verlag, Frankfurt/M, 1958
- Schörken, Rolf:
Jugend 1945/Politisches Denken und
Lebensgeschichte, Leske u. Budrich, Opladen,
1990
- Microsoft-Encarta
1998
- Data Becker: Das
große Lexikon,
1999
- www.shoaprojekt.org/widerstand/kids/shkids2.htm
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