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- Jugend im
Dritten Reich
- von
Gesa
Hoeltje
- Stand: 5.
Februar/11. März 2001
- Stand: 5.
Februar/11. März 2001
- 1.
Die geschichtliche Situation
- 2.
Erziehungsziele der HJ und die HJ als
Gesetz
- 3.
Hitlers
Vorgehensweise und
das Denken der Jugend im Dritten
Reich
- 4.
Die Hitlerjugend (HJ)
- 5.
- 6.
Freizeit in der HJ
- 7.
Der BDM, Gegner der HJ/des BDM
- 8.
Jugend, Familie und Schule
- 9.
Gründe für die Bejahung, Veränderung der
Einstellung
-
- zurück
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- Der BDM
- Der BDM wurde 1930 gegründet
und war ein Nebenverein der HJ. Er war
ausschließlich für Mädchen. 1932 war es
die einzige Mädchenorganisation in Deutschland. Von
10 bis 14 Jahren kamen die Mädchen in den
Jungmädelbund und von 14 bis21 Jahren in den
eigentlichen BDM. Nach der Mitgliedschaft im BDM
gehörte man automatisch der Nationalsozialistischen
Frauenbewegung an.
- In ihm wurden sie zu einer
Hälfte sportlich und zu einer anderen Hälfte
hauswirtschaftlich erzogen. Einen besonderen Rang nahm in
der Erziehung der Mädchen die spätere
Mutterfunktion" ein, denn nach der Ideologie hing
das Bestehen des reinrassigen Deutschen Volkes von den
Frauen ab. In dem BDM sollten sie lernen, ihre
Fähigkeiten voll und ganz für Volk und Staat
einzusetzen. Dazu wurde das BDM -Werk Glaube und
Schönheit" eingerichtet. Hier lernte das
Mädchen, sich unter den Mann zu ordnen, reines
Hausfrauendasein und Verinnerlichung spießiger
Moralbegriffe. Es wurde ein altes Frauenbild wieder
erneuert.
- Im BDM wurde auch soziale Arbeit
geleistet. Darunter fielen Geldsammlungen, Sammlungen von
Altmaterial und Kleidungsstücken.
- Natürlich wanderten,
zelteten, spielten, tanzten sie, sie machten Heimabende,
Wettkämpfe, Gymnastik und festliche Aufmärsche.
Doch auch die Mädchen wurden auf den Krieg
vorbereitet. Sie bekamen Ausbildungen im zivilen
Luftschutz und im Gesundheitsdienst.
- Am Ende des Krieges wurde die
Organisation immer mehr zu einer Krieghilfsorganisation.
Das hieß für die Mädchen Betreuung der
Soldaten, packen von Feldpostpäckchen,
Lazarettbesuche, versorgen von Verwundeten und
Aufräumaktionen. Später im Krieg mussten die
Mädchen zunehmend die Aufgaben der Männer
übernehmen und auch in das Kriegsgeschehen wurden
sie immer mehr einbezogen. Am Ende wurden sie sogar zu
frontnahen Einsätzen eingezogen, mussten
Kurierdienste machen und wurden
Luftwaffenhelferin.
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- Gegner der HJ/des
BDM
- Manche Organisationen waren gegen
den Nationalsozialismus und die HJ. Sie versuchten, die
totale NS-Herrschaft zu stoppen. Sie verbreiteten
Agitationsmaterial, dass über die NS aufklärte
und für ihre eigene Organisationen werben sollte. Es
waren meist schon verbotene Organisationen, wie SAJ, SAP,
ISK oder KPD. Diese illegalen Gruppen wurden streng
verfolgt und bestraft. Sie wurden ermordet, oder in
Zuchthäuser und Konzentrationslager gebracht. Sie
versuchten die Jugendlichen von der schlechten Seite der
HJ zu überzeugen, in dem sie z.B. sagten: (Die
faschistische Diktatur hat in zwei Jahren bewiesen, dass
sie der Jugend keine Existenz, keinen Lichtblick, dass
sie ihr nur eine trostlose Zukunft zu geben vermag:
Sklavenarbeit, Hunger, das imperialistische Schlachtfeld,
den Heldentod zu Ehren des Profits.
(Jugend im dritten
Reich, die Jugend und ihre Gegner/ Klönne, Arno
&endash;Düsseldorf, Köln 1982)
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- Quellenverzeichnis
- Klönne, Arno:
Jugend im Dritten Reich/ Die Hitlerjugend und ihre
Gegner, Diederichs Verlag, Düsseldorf, 1982
- Mann, Erika: Zehn
Millionen Kinder-Die Erziehung der Jugend im Dritten
Reich
- Mann, Golo: Deutsche
Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, S. Fischer
Verlag, Frankfurt/M, 1958
- Schörken, Rolf:
Jugend 1945/Politisches Denken und
Lebensgeschichte, Leske u. Budrich, Opladen,
1990
- Microsoft-Encarta
1998
- Data Becker: Das
große Lexikon,
1999
- www.shoaprojekt.org/widerstand/kids/shkids2.htm
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