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20. Jahrhundert
Rainer Maria
Rilke
Rilke in Paris (1902 -1906)
Clara schreibt an den Pariser Bildhauer Auguste Rodin und bittet
ihn um eine Begutachtung ihrer Arbeiten, allerdings erfolgt keine
Reaktion. Im August reist Rilke nach Paris um dort über Auguste
Rodin an Aufträge zu kommen, schreibt an dessen Biographie
und auf einmal findet Rodin die Arbeiten Claras so interessant,
daß er ihr empfiehlt, bei ihm zu studieren. Rilke hat eine
kleine Wohnung und verbringt die meiste Zeit im Bett um Heizkosten
zu sparen. Clara läßt Ruth bei den Eltern und fährt
dorthin, bleibt aber nur kurze Zeit dort. Zwischendurch wird sie
von Paula Modersohn-Becker besucht, allerdings ist die Freundschaft
erheblich abgekühlt. Immerhin hat Rilke in der Zwischenzeit
eine Monographie über Worpswede geschrieben, in der Paula Modersohn-Becker
mit keinem Wort erwähnt wird.
Daß die Ehe mit Clara sich allmählich auflöst,
scheinen beide zu akzeptieren.
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