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Gitarrenkurs - Transposition der Akkorde E-Dur, A-moll
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Sobald man nun diesen Durakkord und Mollakkord spielen kann, ist der
nächste Schritt, diese Akkorde zu verschieben, weil man dann
zwölf Dur- und zwölf Mollakkorde zur Verfügung hat
und damit jedes Lied (na ja, fast jedes...) begleiten kann. Dies geht
aber nur, wenn dieses Akkorde mit dem Fingersatz 234 gespielt werde,
weil man den ersten Finger (Zeigefinger) als sogenannten "Barrée"-Finger
braucht. Dabei wird der Zeigefinger (1) über alle Saiten gelegt,
daß durch einen kurzen Druck alle Saiten am Bundstäbchen
anliegen und schwingen können. Die Finger 234 müssen dann
den Akkord greifen, der erste Finger streckt sich kurz und macht aus
dem Bundstäbchen eine Art künstlichen Sattel.
Vorübung:
Auf dem 5. Bund (V., Lagen werden römisch bezeichnet) mit 1
alle Saiten drücken, anschlagen, loslassen, Pause - dies im
Wechsel von einer Sekunde. Also Zählen:
1. - auflegen - 2. - drücken - 3. anschlagen - 4. loslassen
- - - - - und wieder von vorne....
Hauptübung
Griff a-moll in der III. Lage (gibt c-moll), in der V. Lage (d-moll),
VII. Lage (e-moll) und IX. Lage (fis-moll) anschlagen,
Griff E-Dur in der V. Lage (A-Dur), VII. Lage (H-Dur), VIII. Lage
(C-Dur), III. Lage (G-Dur) und I. Lage (F-Dur - Achtung! Schwer!!!)
spielen. Es gilt das Prinzip:
1. greifen - 2. drücken - 3. mit rechter Hand
anschlagen - 4. links ganz loslassen .... etc.
Übersicht: E-Dur und A-moll in den verschiedenen Lagen
(In Klammern, die internationalen Bezeichnungen):
| Lage |
Typ a-moll |
Typ E-Dur |
| 1 |
b-moll (Bbm) |
F-Dur |
| 2 |
h-moll |
Fis (F#)
- Dur/ Ges (Gb) - Dur |
| 3 |
c-moll
|
G-Dur |
| 4 |
cis-moll (C#m) / des-moll (Dbm) |
As-Dur (Ab) / Gis-Dir (G#) |
| 5 |
d-moll |
A-Dur |
| 6 |
es-moll (Ebm) / dis-moll (D#m) |
B-Dur (Bb) |
| 7 |
e-moll |
H-Dur (B-Dur) |
| 8 |
f-moll |
C-Dur |
| 9 |
fis-moll (F#m) / ges-moll (Gbm) |
Cis-Dur (#) / Des-Dur (Db) |
| 10 |
g-moll |
D-Dur |
| 11 |
gis-moll (G#m) / as-moll (Abm) |
Dis-Dur (D#) / Es-Dur (Eb) |
| 12 |
a-moll |
E-Dur |
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Fettgedruckte Zahlen bedeuten,
daß auf diesem Feld im Normalfall ein "dot"
liegt, ein Orientierungspunkt, damit man sich besser auf dem
Griffbrett zurechtfindet.

Theoretisch kannst Du nun fast jeden Dur- und Moll-Akkord
spielen.
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