Instrumentalunterricht
© Martin Schlu
Privatlehrer
Stark schwankend, je nach Erfahrung und Können ab DM 25.- pro
Stunde (schwarz) für den Studenten des dritten Semesters, der
mit den Schülern oft nur das macht, was ihm sein Lehrer als
die "richtige" Methode (es gibt ungefähr eine Million)
verkauft. Die Preise können bis DM 80.- /Stunde gehen - das
kann sich u.U. dann lohnen, wenn man bereit ist für Know-How
zu zahlen und entspricht auch nur dem Stundensatz des Installateurs.
Privatlehrer bekommt man z.B. über den Kontakt mit Kantoren,
Musiklehrern oder Musikern - hier muß man fragen. Die Musikschulen
nehmen in der Regel ca. DM 120.- im Monat, z.B. kostet Bonn 333.-
im Quartal, Wartezeiten sind normal und manche Instrumente sind
einfach so überlaufen, daß man keinen Platz bekommt.
GGf. fragt man im Nachbarort nach. Bei "exotischen" Instrumenten
z.B. Fagott, Oboe, Harfe usw. muß man sowieso erst schauen,
wo man das Instrument herbekommt.
Instrumentenkauf
Nach Möglichkeit sollte man den Lehrer befragen oder zum Kauf
mitehmen. Wenn man keinen Lehrer hat, sollte man das Instrument
durch Musiker probespielen und eventuell reservieren lassen, denn
Instrumente fallen immer unterschiedlich aus. Ich habe mir vor Jahren
eine Posaune gekauft, nachdem ich neun identische Modelle verglichen
habe. Von der einen war der Zug sehr gut, von der zweiten das Schallstück,
von der dritten der Koffer. Darum habe ich von mehreren Modellen
das Beste genommen und kombiniert - das geht im Normalfall aber
nicht. . Also muß man im Laden anspielen oder wissen, wohin
man geht, wenn man nicht anspielen kann. Wichtiger als der günstigere
Preis ist der bessere Service und die Kompetenz - da rechnet sich
der Einzelhandel und das Fachgeschäft gegenüber dem billigeren
Versand durchaus.
Viele Händler bieten Mietkauf an, der bis zu einem Jahr auf
den Kaufpreis angerechnet wird. Üblich sind Zahlungen um die
DM 50.-/Monat. Nach einem Jahr kann man dann evtl. über eine
Finanzierung sprechen.
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