Inhaltsangabe "Trend"

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Eine achte Klasse plant am Ende eines Schuljahres eine Klassenaktivität. Eine Diskussion zwischen Grillen und Disco entsteht, kann aber wegen des Schlußgongs nicht mehr entschieden werden. Die folgende Ensemblenummer „Schule aus!" gibt die Situation einiger Schüler bereits wieder.

Beim Cliquentreffpunkt im Park wird die Diskussion weitergeführt: Stefan bildet um sich eine Fraktion, die lieber eine Disco veranstalten will, damit man sich vor der Klasse produzieren kann, demgegenüber stehen Mädchen wie Kim und Carola, die dies alles etwas skeptisch sehen.

Stefans Mutter nimmt einen Anruf für ihren Sohn entgegen und macht sich Gedanken über den Zusammenhang zwischen ihrer Karriere und der Tatsache, daß ihr ihr Sohn entgleitet, weil sie aus beruflichen Gründen keine Zeit mehr für ihn hat („Büro-Blues") . Als Stefan nach Hause kommt, nutzt er das schlechte Gewissen seiner Mutter geschickt aus und schwatzt ihr Geld für Designerklamotten ab. Im folgenden Song wird seine Denkweise deutlich, die nur auf Oberflächlichkeit und Äußeres abzielt („Voll im Trend!" I).

Am Cliquentreffpunkt wirft Kim ihrer Freundin Sandy vor, sich um nichts anderes mehr zu kümmern, seit sie mit diversen Männern herumzieht. Sandy findet dies eine zu starke Einmischung in ihre Privatsphäre und verläßt die Clique, während Carola und Kim darüber nachdenken, daß die meisten Leute keine Zeit mehr für andere haben und „Nur an sich" denken.

Charlys und seine Mutter warten mit dem Abendessen auf den Vater. Als er, wie immer, schlechtgelaunt nach Haue kommt, genügt ein geringer Anlaß und Charly bekommt Hausarrest. Obwohl die Mutter nicht damit einverstanden ist, wagt sie nichts zu sagen („Halt den Mund!"). Als danach Charlys Freundin Melanie anruft und er nicht sagen will, daß er Hausarrest hat, macht er kurzerhand Schluß mit ihr.

Am Cliquentreffpunkt kommt es zum Streit, als Charly - noch schlechtgelaunt - sich mit Stefan verkracht. Als die Situation eskaliert, kommt es zur Prügelei zwischen beiden und zum Bruch ihrer Freundschaft. Die Klassenlehrerin Frau Frey hat keine Lust, diese Dinge zu thematisieren und bittet um Abstimmung zwischen Disco oder Grillen. Die Klasse muß frustriert feststellen, daß ein Discobesuch sie zu teuer kommt („Geld")

Kim macht sich Gedanken über die Entfremdung zwischen Charly und Melanie („Manchmal wünsch ich"). Als sie Melanie endlich trifft, macht sie ihr die Zuammenhänge zwischen Charlys Vater und Charlys Verhalten klar und überzeugt sie, für ihre Liebe zu kämpfen („Du mußt es tun!"). Als Melanie wieder zur Clique stößt, geht sie erstmalig auf Charly zu ergreift die Initiative.

Währenddessen sickert durch, daß Sandy im Bahnhofsviertel aufgegriffen und in ein Heim eingewiesen wurde. Im Rückblick wird Sandy Leben zwischen Drogenabhängigkeit und Babystrich deutlich („Bonner Loch-Blues"). Schließlich kommt noch die Nachricht, daß Katja im Krankenhaus liegt, weil sie zusammengeklappt ist. Dort wird Katjas Schicksal erzählt, die wegen Magersucht behandelt wird („Viel zuwenig Zeit").

Die folgende Szene gerät zum Show-down: Kalles Frau hat ihn verlassen und er ist als Penner am U-Bahnhof gelandet. Dort trifft ihn Sandy, die zum Selbstmord entschlossen ist und sich bereits mit Tabletten versorgt hat. Während Kalle sich weiter besäuft, schluckt Sandy eine Tablette nach der anderen, bis sie zusammenbricht. Kalle kann zumindest noch den Notarzt verständigen, trifft jedoch zeitgleich seinen Sohn in Begleitung des Außenseiter Schleimi.

Dieser erkennt zumindest den Ernst der Lage und leistet bis zum Eintreffen der Ärzte Erste Hilfe. Anschließend nimmt Charly seinen Vater mit nach Hause.

Im Rückblick wird erzählt, welche Personen abgestürzt sind, welche Chancen haben, welche noch gefährdet sind.(Nr. 30), anschließend wird im Finale klar gemacht, daß es sich hier um eine ganz normale Klasse handelt und Erscheinungen wie Suff, Babystrich, Yuppies, Drogen und Gewalt zum Alltag gehören.