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Kulturgeschichte - Barock


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Alter und Ende
1650 - 1651 - 1652 - 1653 - 1654 - 1655 - 1656 - 1657 - 1658 - 1659 - 1660 - 1661 - 1662 - 1663 - 1664 - 1665 - 1666 - 1667s - 1668 - 1669 - 1670 - 1671 - 1672

Zeittafel

Werke

Literatur

Heinrich Schütz 1651 - 1672
Schwanengesang
© Martin Schlu 2005/5. April 2009

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1650
In dieser Zeit entsteht das Bild von Christoph Spetner, das Heinrich Schütz mit Notenrolle zeigt und in der Kunstsammlung der Universität Leipzig hängt.
 
H. Schütz
Christoph Spetner: Heinrich Schütz, ca. 1650
 
1651
Schütz erneuert seinen Antrag auf Pension und Entlassung aus dem Arbeitsverhältnis - auch der zweite Antrag wird abgelehnt. Trotzdem kauft er sich schon einmal das Haus Nicolaistr. 13 in Weißenfels.
 
1652
Schütz trifft zum letztenmal den Kollegen Samuel Scheidt, der ist jedoch bereits ziemlich verarmt.  
 
1653
Schütz beginnt mit der Lukas-Passion
 
1654
 
1655
Schütz wird zum Hofkapellmeister in Wolfenbüttel ernannt - eher eine Auszeichnung mit Pensionsanspruch als eine Verpflichtung - immerhin ist er nun siebzig Jahre alt. Im gleichen Jahr stirbt die Tochter Euphrosyne im Alter von 32 Jahren.
 
1656
Mit dem Tod des Kurfürsten Johann Georg I. endet Schützs Dienst, er ist durch den Nachfolger, Johann Georg II. finanziell abgesichert und kann endlich tun und lassen, was er will. Die restlichen Jahre verbringt er mit Kompositionen, die ihm wichtig sind: den Passionen und den Vertonungen der Psalmen. Zusammen mit der Schwester Justina zieht er wieder nach Weißenfels.
 
1657
Die Komposition "Zwölf geistliche Gesänge" (opus 13) wird vollendet. Das Dresdner Haus wird verkauft und eine kleine Wohnung gemietet.
 
1658
 
1659
 
1660
Schütz arbeitet an der "Weihnachtshistorie"
 
1661
Schütz veröffentlicht den "Becker'schen Psalter", opus 14, eine Liedsammlung für den gottesdientlichen gebrauch, der einige Jahrhunderte lang in der Evangelischen Kirche benutzt wurde.
 
1662
 
1663
 
1664
 
1665
 
1666
 
1667
 
1668
 
1669
 
1670
 
1671
 
1672
Kurz nach dem Tod Justinas stirbt Heinrich Schütz am 6.11.1672 in Dresden. Die Leichenpredigt wird von D. Martin Geier gehalten, dem ersten Schütz-Biographen und durch sie weiß man überhaupt nur biographische Details, weil Schütz sich über seine Biographie meistens ausgeschwiegen hat. Die Enkelin, Gertrud Seidel, entwickelt kein Geschichtsbewußtsein für ihren Großvater, achtet nicht auf hinterlassene Schriftstücke und dadurch gibt es fast keine persönlichen Hinterlassenschaften Schütz'. Diverse Brände von Kirchen und Archiven tun ihr Übriges und so nennt Gregor-Dellin über 100 verschollenen Werke, von denen man immerhin weiß, daß sie existiert haben, allerdings sind über 500 Werke erhalten.
 
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