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Einführung in die Kulturgeschichte Text und Fotos: Martin Schlu, begonnen im Sommer 2000, Stand: 30. Juli 2026 | |
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6000 v. Chr. - ca. 600 n. Chr. Natürlich macht man schon ziemlich lange Musik - nicht erst seit zweihundert Jahren, wie mir eine Schülerin mal erzählen wollte. Die ältesten erhaltenen Knochenflöten stammen aus der Zeit ca. 4000 Jahre vor Chr. (Sibirien). Aus dem Irak stammen Harfen aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. Aegyptische Grabmalereien zeigen reine Frauenorchester mit tiefen Saiteninstrumenten und zweistimmigen Flöten. Die Griechen hatten ebenfalls Flöten, Saiteninstrumente und mit den Römern kamen die Blechblasinstrumente, aus Silber gehämmerte Naturtrompeten, die zum Transport auf konische Holzstücke gesteckt wurden. Mehr davon gibt es später, wenn die Links blau geworden sind. Bild: Römisches Amphitheater bei Aachen | |
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| Mittelalter |
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ca. 600 - ca. 1300 Im Mittelalter wird die Welt neu sortiert. Die römische Ordnung wird durch die karolingische Herrschaft abgelöst, Aus Ungarn kommen Reitervölker, die die Karolinger bedrohen und die Sachsen sind schon damals recht streitlustig. Bretonen und Normannen beherrschen Frankreich und England und es gibt zwei Baustile. Der frühere Stil ist die Romanik (Burg vor dem Bösen), der spätere die Gotik (große Fenster lassen mhr Licht/Gott ins Haus). Nach dem Baubegnn von Notre Dame, dem Kölner Dom oder dem englischen Tower geht das Mittelalter zu Ende. Mehr davon gibt es später, wenn die Links blau geworden sind. Bild: Der Kölner Dom, die berühmteste Kathedrale Deutschlands | |
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| Renaissance | ![]() |
ca. 1300 - ca. 1600 In der Renaissance entwickelt der Mensch ein eigenes Bewußtsein und stellt sogar die katholische Religion in Frage. Dies führt zu einer Blüte der Aufklärung und man besinnt sich auf die griechischen und römischen Ideale, die nun „wiedergeboren“ (lat. renatare) und mit neuen Ideen erfüllt werden. Die Entdeckung Amerikas führt zu neuen Handelsrouten und Machtverschiebungen in Europa. Holländer, Italiener, Franzosen, Schweden und Engländer werden als roßmächte wichtiger. Der Kaiser in Rom wetteifert mit dem Papst um die Macht und dies bleibt bis nach 1600 noch offen. Es kommt zum Dreißigjährigen Krieg, einem Stellvertreterkrieg der Großmächte. Mehr davon gibt es später, wenn die Links blau geworden sind. Bild: Venedig, die bis 1500 wichtgste Handelsnation Europas, büßt nach Kolumbus seine Macht ein. |
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| Barock | ![]() |
ca. 1600 - ca. 1750 Im Barock werden die kleinen Familiendynastien abgelöst und es entstehen große Königshöfe, in denen der Herrsche (manchmal auch eine Frau) absolute Macht haben. Diese Zentren sind Wien (Kaiser), Paris (König), London (König), Madrid (König) und St. Petersburg (Zar). Wer noch nicht zu den großen Dynastien gehört, versucht durch Heiratspilitik Einfluß zu gewinnen. Die Preußen steigen auf, protestantische Ideale werden wichtiger und der Katholizismus verliert an Einfluß. Wissenschaft und Kunst bekommen ihre große Zeit, musikalische Superstars werden berühmt (Telemann, Händel, Rameau, Bach) Mehr davon gibt es später, wenn die Links blau geworden sind. Bild: Das Eingangstor zu Schloß Versailles - dem wichtigsten Hof in Europa. |
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| Klassik | ca. 1750 - ca. 1825 Nach dem Tod Bachs und Händels verändert sich nicht nur die Musik, sondern die gesamte Kultur. Die Höfe haben zwar noch Macht, aber es braut sich etwas zusammen. Die Franzosen kämpfen erst gegen die Engländer in Amerika und preußische Truppen werden dorthin verkauft. 1776 sagen sich die amerikanischen Engländer von London los, 1789 schaffen die Franzosen ihren König ab und die Österreicher halten nur still, weil ihr Kaiser ein paar Reformen zuläßt. In Deutschland grummelt es, als Napoleon die Welt umkrempelt, aber die Revolution findet noch nicht statt. Mehr davon gibt es später, wenn die Links blau geworden sind. Bild: Der Beethovendenkmal auf dem Bonner Münsterplatz | ||
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| Romantik | ![]() |
ca. 1825 - ca. 1900 Nachdem Napoleon abgesetzt und danach endgültig in die Meereswüste (St. Helena) verbannt wurde, setzt sich eine Regionalisierung in Europa durch, die zu knapp dreihundert Klein-und Kleinststaaten führt. Die deutschen Revolutionäre möcheten nach 1849 wieder vom König regiert werden, weil Demokratie ja so anstrengend ist und der etwas besser verdienende Mensch entwickelt eine brave Bürgerlichkeit. Man flüchtet sich ins Häusliche, Biedermeier und Romatik haben ihre große Zeit und die Malerei erfindet sich neu, weil es ja nun Fotoapperate gibt und man als Maler jetzt anders arbeiten muß. Nur in Bayern bleibt mit Ludwig II. die Zeit stehen Mehr davon gibt es später, wenn die Links blau geworden sind. Bild: Der Schloß Neuschwanstein, in den USA ist es das berühmteste Schloß der Welt. |
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| Moderne | ![]() |
- ca. 1900 - 1990 Nachdem Berta Benz bewiesen hat, daß man mit einem Auto auch lange Strecken fahren kann (10 km) entsteht eine regelrecht Technikgläubigkeit, die sich das gesamte Jahrhundert fortsetzt. Selbst der Untergang der Titanic ändert nichts am Grundproblem der fehlenden gesunden Skepsis. Es geht immer schneller, höher und weiter dem Abgrund entgegen und weil ein verlorener Erster Weltkrieg nicht vernünftig aufgearbeitet wird, folgt ein zweiter und viele ander Kriege danach. Kunst, Musik und Literatur versuchen dagegen anzuschaffen, aber sie werden nur begrenzt gehört. Erst 1990 ist die Nachkriegsordnung halbweg beseitigt. Mehr davon gibt es später, wenn die Links blau geworden sind. Bild: Ein englische Sportwagen der 1930er Jahre - der Inbegroff des Automobilismus. |
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| Jetzt | ![]() |
ab ca. 1990 Die Wiedervereinigung und die gewonnene Fußballweltmeisterschaft in einem Jahr sind offenbar zu viel für Deutschland. Erst wird die DDR gekauft und in den Chefetagen übernommen, dann werden die Betriebe abgewickelt und nach kurzer Zeit ist eine neue Mauer in den Köpfen zwischen Ost und West enstanden. Die blühenden Landschaften (Helmut Kohl) entstehen zwar, aber als sie fertig sind, wohnt kaum noch jemand dort und die strukturschwachen Gebiete ändern ihre Farbe von rot über schwarz zu blau. Mehr davon gibt es später, wenn die Links blau geworden sind. Bild: Der Lichtschacht des Reichstagsgebäudes, in dem nun der Bundestag sitzt - Vergangenheit und Zukunft prallen aufeinander. |
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