martinschlu.de Die Basilica San Marco
Text und Fotos: Martin Schlu,  Stand 13. Februar 2026

                                                
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San Marco
Salute
Redentore
S.M. gloriosa di frari
San Rocco
San Moise

Basikika San MArco bei Hochwasser (aqua alta)

Diese Kathedrale ist die venezianische Kirche überhaupt. Sie liegt an der nach ihr benannten Piazza de San Marco und hat eine über tausendjährge Geschichte. Jahrhundertlang war sie die Herrscherkirche der Dogen (von dux , lat. = der Führer) und um 1100 herum war sie teilweise das Zentrum der damaligen Welt. In einem anderen Zusammenhang habe ich mich mal näher mit dieser Kirche befaßt - man  kann es hier nachlesen.

Der Eintritt war fast zwanzig Jahre frei, aber man durfte nicht fotografieren. Das hielt bei täglich Tausenden Besuchern mit Handy aber keinen mehr ab, die Aufpasser wollten irgendwann auch nicht mehr zur Ordnung rufen und meine alten Bilder stammten sowieso aus der Zeit vor dem Verbot.

Ab 2024 kostete San Marco Eintritt (€ 3,00), die Verbotstafeln sind weggeräumt (sie stehen verschämt an der letzten Ausgangstür) und ich habe damals demonstraitv meine große Kamera ausgepackt, alles fotografiert, was ich seit meiner Examensarbeit über einen Musiker an San Marco nicht mehr knipsen konnte - und es hat keine Sau interessiert. Jetzt (Feb. 2026) kann man nicht mehr einfach so vorbeikmmen, sondern muß sich online ein Ticket mit einem Zeitfenster für eine halbe Stunde besorgen. Die ersten Treffer bei Google sind dan auch die teuersten. Für ein Kombiticket mit dem palazzo duccale woltle ein Anbieter über fünfzig Ocken haben, doch wenn  man auf die Eintrittsseite von San Marco geht, zahlt man € 5,00 oder € 10,00 je nach Status.

Innenaufnahmen in San Marco sind wieder möglich.
Innenaufnahmen in San Marco sind wieder möglich.

Kirchenmusik außerhalb des Orgelspieles in der Messe gibt es allerdings schon lange nicht mehr, Konzerte schon gar nicht. Die Bonner Orgelbaufirma Klais hat aber gerade (Februar 2026) zusammen mit einer italienischen Firma den Auftrag bekommen, die große Orgel zu restaurieren. dabei zu erweitern und technisch zu modernisieren. Da ist zu hoffen, daß es in ein paar Jahren wieder Orgelkonzerte geben wird. Selten, aber regelmäßig, finden in der hinteren Nebenkapelle wieder Messen statt.

Die Basilika ist heute mehr eine Schaukirche mit bis zu einer Stunde Wartezeit in der Hochsaison. In dem Geschiebe der Massen (zwischen 12:00 Uhr und 17:00 Uhr von Februar bis Oktober) kann man normalerweise nicht stehenbleiben und sich Details ausgiebig ansehen. Wer das will, komme im Winter (da gibt es kaum Wartezeiten), besorge sich etwas aus der Kunstgeschichte oder lese oben nach.

Noch kein Hochbetrieb, eher Nebensaison - etwa im September

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