Interview über meinen Urgroßvater
 
mit Matilde Zurek (Tochter)

 

von Kathrin Gerhard Februar 2001

 

 

 

Seine Kindheit und Jugend
Sein erstes Treffen mit seiner zukünftigen Frau
Die Organisation Todt
 
Russland 1944 und Kriegsgefangenschaft bis 1949
Nachkriegszeit
Gespräch mit seiner Tochter/meiner Oma

 
Urlaub
Anfang des Jahres 1941 (Februar, März) war mein Uropa auf Urlaub. Er konnte seine Familie in Neuwied besuchen. Natürlich war die Freude groß, dass er heim konnte. Er hatte seine Tochter Ingrid noch nicht gesehen und den Rest der Familie mindestens ein Jahr lang nicht. Wie gesagt, er mochte Kinder gerne und natürlich auch seine Frau. So kam es dann auch, dass das vierte Kind Magdalena während des Urlaubs gezeugt wurde..
Auf dem Rückweg nach Katowitz besuchte er noch seine älteste Tochter Mathilde im Sommerlager.
Sie war bei der Jungmädel-Gruppe, und mit denen ist sie im Sommer 1941 für vier Wochen nach Krynika bei Krakau gefahren.
 
 
 
Polen 1941
 
 
Mein Uropa ganz links mit zwei Kameraden und einer Frau, die dort arbeitete,
im Hintergrund ist die Kaserne zu sehen.
 
 
Polen 1941
 
 
Die ganze Truppe vor ihrer Kaserne
 
 
 
Berlin 1942
Meine Uroma ist mit einer Bekannten, Frau Hartstrang, und ihrer Tochter Marion, die auch ihren Mann in Berlin besuchte, nach Berlin gereist, um sich dort mit meinem Uropa zu treffen.
Meine Uroma musste ohne die Kinder reisen, da sie zu der Zeit, als mein Uropa in Polen war, nicht sehr viel Geld hatte.
 
 
Mein Uropa, meine Uroma und die Familie Hartstrang vor dem Berliner Olympiastadion.
 
 
 

 

 
 
"Juden Zutritt verboten"
 
 
Mein Uropa war nie sehr religiös, es war ihm auch egal, ob man Moslem, Jude oder Christ war. Aber so ging es wahrscheinlich vielen, und trotzdem waren Juden etwas Schmutziges und Minderwertiges für Deutsche. Ich weiß nicht genau, wie mein Uropa darüber gedacht hat.
 
 
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