Homepage Martin Schlu
Das Kloster Seeon              Stand: 27. Juli  2026
Text und Fotos: Martin Schlu

zum Chiemgau





Buchmalerei  - weitere Geschichte - Säkularisation - Fam. Leuchtenberg  - Walburga-Kapelle -

Gründung und Entwicklung
Das Kloster Seeon ist vielen Nichtbayern eher als Tagungshotel der CSU bekannt, doch es ist fast tausend Jahre älter als diese Partei. Erste Bauten einer Burg auf der Klosterinsel lassen sich auf 944 datieren und die Lage auf einer eigenen Insel sicherte ungestörtes Dasein für Jahrhunderte. Die Kloster Herrenchiemsee und Frauenchiemsee sind zwar noch ein paar Jahrhunderte älter und entstanden schon in vorkarolingischer Zeit um 629/630, doch Seeon ist ebenso eines der ältesten Klöster Bayerns.  Die formelle Klostergründung erfolgte 994 durch den Pfalzgrafen Aribo I. , einen engen Freund Kaisers Heinrichs II.und der schickte Benediktiner aus dem Regensburger Kloster Sankt Emmeram auf die Insel, die aus der ehemaligen Burg ein Kloster machen mußten.

Einen passenden Heiligen besorgte Aribo I. auch noch, denn er konnte auf dem Reliquienmarkt zumindest Teile der Leiche des heiligen Lambertus von Lüttich kaufen. Der wurde 705 ermordet und galt recht schnell als Märtyrer, weil er es gewagt hatte, dem weltlichen Herrscher etwas von der kirchlichen Immunität zu erzählen.  Bis heute liegt die gut geschützt Reliquie im rechten Altarraum. Was und wieviel von Lambertus in Lüttich/Liège und in Seeon liegt, war nicht so schnell zu klären - in Lüttich/Liège wurde über sein Grab bis 718 die Lambertuskathedrale gebaut, so daß dort wohl mehr Substanz sein mag.

Der Heilige Lambertus in Seeon
Der Heilige Lambertus - zur Detailansicht klicke man auf den Kopf

Handschriften und Buchmalerei
Als die ersten Mönche in Seeon benediktinisch lebten (ora et labora = bete und arbeite) entwickelte sich das Kloster innerhalb weniger Jahren zum Schwerpunkt der Handschriftenerstellung und der Buchmalerei. Hervorragende Kopisten und Illustratoren unter den Mönchen sorgten seit 1004 für einen überregionalen Ruf Seeons in der klösterlichen Buchproduktion und auch Kaiser Heinrich II. ließ etliche Handschriften von den dortigen Benediktinern abschreiben und illustrieren, die heute in der Staatsbibliothek Bamberg liegen. Von den Künstlern selbst sind nur zwei Vornamen überliefert - auch das gebot die benediktinische Bescheidenheit.

In der Dauerausstellung sieht man einen Teil des Handwerkszeugs und bekommt eine ungefähre Vorstellung von der Dauer des Arbeitsganges. Bei Ziegenpergament brauchte man für jede Seite eine Ziegenhaut, bei Kalbspergament reichte eine Haut für bis zu fünf Seiten. Teuer war es immer. Farbe bekam man durch Zerstampfen beispielsweise eines Halbedelsteines, der dann mit Öl vermengt wurde (Lapislazuli oder Azurit für Blau). Lichtecht sind solche Farben bis heute. Mit Glättmessern und Schabern wurde das Pergament vorbereitet, teilweise mit Bimsstein abgeschliffen. Dann wurde vorgezeichnet und ausgemalt. Anfangsbuchstaben (Initialen) bekamen oft noch eine Vergoldung mit Blattgold (rechts unten).

Mineralien zur Farbherstellung, Werkzeuge und Blattgold werden in Seeon ausgestellt.
Mineralien zur Farbherstellung, Werkzeuge und Blattgold werden in Seeon ausgestellt.


nach oben


Weitere Geschichte
999 wurde das Kloster von Kaiser Otto III. und Papst Sylvester II. bestätigt - mehr konnte eine derartige Einrichtung damals nicht erreichen. Spätestens danach war es staatstragend und über tausend Jahre danach schließt sich der Kreis zum Tagungshotel - auch der Regierungspartei CSU.

Das Kloster wuchs und wurde um ein Frauenkloster auf einer anderen und kleineren Insel im See erweitert. Die Nebenkirche (heute Kapelle) St. Walburga wurde um ca. 1000 gebaut und diente bis etwa 1300 als Klosterkirche, danach wurde sie eine Spitalkirche (ein frühes Krankenhaus) und im 15. Jahrhundert die Pfarrkirche der entstandenen Dorfgemeinde. Über den Fortbestand des Frauenklosters nach 1300 habe ich nichts gefunden.

Um 1080  ließ Aribos Enkel, Aribo II., den zweiten Kirchenbau auf den Resten der ersten Kirche errichten und in den weiteren Jahrzehnten wurde das Gebäude immer wieder erweitert und die An- und Umbauten erfolgten im Stil der Zeit, von gotischen Elementen bis zu Umbauten im Stil der Renaissance. 1201 wurde das Kloster dem Erzbischof von Salzburg geschenkt (vermutlich war es Teil einer Verhandlungsmasse). Bis zur Reformation wuchs das Kloster ständig und bis die Reformation nach Bayern kam, dauerte es etwas - bis 1555, beim Augsburger Religionsfrieden, war in Seeon noch nicht viel passiert.

1561 gab es einen Großbrand, der den größten Teil der Innenausstattung, Handschriften und Bücher vernichtete und für erhebliche Gebäudeschäden sorgte. Zu diesem Zeitpunkt war das Kloster
führend im Bereich Buchmalerei, Schrift und Musik und mußte sich nach dem Brand im Prinzip neu erfinden. Der Kupferstich von Matthäus Merian von 1644 zeigt die wieder aufgebaute Klosteranlage - noch mit den damals modernen Spitzhelmen der Doppeltürme. Auch die Kirche St. Walburga wurde renoviert und repariert.

Seeons (Seonns) Darstellung vn 1644 durch Matthäus Merian
Seeons (Seonns) Darstellung vn 1644 durch Matthäus Merian. Links St. Walburga, in der Mitte St. Lambertus. Die Inseln sind bereits verbunden.

nach oben

Die Lambertkirche von innen
Die Lambertkirche von innen - der Heilige liegt rechts vorne, vom Pfeiler verdeckt.

nach oben


Die Säkularisation von 1803
Die Säkularisation von 1803 war eine Folge des Napoleonischen Imperialismus, der sich ein Territorium nach dem anderen einverleibte (vgl.  Hitler ab 1937, Stalin ab 1935, Mao ab 1947, Erdogan, Putin, Trump etc. in den letzten Jahren). Als Folge dessen bestanden die noch regierenden Kurfürsten auf einem  Ausgleich für den Verlust ihrer Ländereien. Der Entwurf dazu sah die Enteignung des kirchlichen Besitzes vor, wurde über Weihnachten 1802 formuliert und im Februar 1803 per Reichsdeputationshauptschluss von allen Regierenden beschlossen. Von da an wurden die Klöster aufgelöst, die kulturellen Strukturen zerschlagen und die Konsequenzen sind bis heute noch zu spüren. Auch Seeon wurde vom bayrischen Kurfürst aufgelöst und versteigert. Der neue Besitzer, der Münchner Bäcker Franz Xaver Distler, ließ es ab 1803 als Schloß umbauen und nutzte es danach als eine Art Ferienwohnung. Die Kirche St. Lambert wurde Pfarrkirche der Gemeinde.


nach oben


Die von Leuchtenbergs als Eigentümer
Augusta Amalie, die Tochter des bayrischen Kurfürsten Max IV. Joseph, heiratete 1806 Eugène de Beauharnais, den Adoptivsohn Napoleons, der damals Vizekönig von Italien war. Der Kurfürst verlieh seinem Schwiegersohn gut zehn Jahre später (1817) den Titel eines Grafen zu Leuchtenberg. Die gemeinsame Tochter Amélie von Leuchtenberg, eine Enkelin Max IV. Josephs, hatte sich im August 1829 mit gerade mal  siebzehn Jahren mit König Peter/Pedro IV. von Portugal verheiratet und war dadurch auch Kaiserin von Brasilien geworden. Die Ehe dauerte jedoch nur wenige Jahre, denn ihr Mann mußte 1831 abdanken. Amélie verließ Brasilien und kam die nächsten Jahre bei ihrer Familie in London und München unter. An der Maximilianstraße hatte ihr Vater ja von 1817-1821 das Leuchtenberg-Palais erbauen lassen (heute ist es Sitz der bayrischen Staatskanzlei).

Der Innenhof des Leuchtenberg-Palais
Der Innenhof des Leuchtenberg-Palais / der Bayrischen Staatskanzlei ist heute Teil von Hotellerie und Gastronomie


Im September 1834 starb Amélies Mann Pedro an Tuberkulose und sie erbte sein Vermögen und hielt sich ab 1838 dauerhaft in München auf. Ihr Bruder Maximilian (1817-1852) hatte im Juli 1838 die russischen Großfürstin Maria Romanowa (1819–1876) geheiratet, die Lieblingstochter des russischen Zaren Nikaus I. I
Aus dieser Ehe gingen sieben Kinder hervor:

Alexandra Maximilianowna (1840–1843),
Maria Maximilianowna (1841–1914),
Nikolaus Maximilianowitsch (1843–1891), 4. Herzog von Leuchtenberg und Fürst Romanowsky,
Eugenia Maximilianowna (1845–1925),
Eugen Maximilianowitsch (1847–1901), 5. Herzog von Leuchtenberg und Fürst Romanowsky,
Sergei Maximilianowitsch (1849–1877), gefallen im Russisch-Türkischen Krieg und
Georgi Maximilianowitsch (1852–1912), 6. Herzog von Leuchtenberg und Fürst Romanowsky

Nach dem Tod Maximilians 1852 wurde das Vermögen aufgeteilt: Die Kunst- und Gemäldesammlung des Vaters Eugéne kam in die Eremitage nach Sankt Petersburg, die Bücher in das gerade (1852) von
Amélie gekaufte Schloß Seeon. Dies hätte nun der Stammsitz der Familie sein sollen und auf dem Friedhof von Sankt Walburga wurde ein Gräberfeld angelegt, in der alle gegenwärtigen und kommenden Leuchtenbergs liegen sollten, egal, in welchen Ländern sie lebten - immerhin war gerade der jünste Sohn  Maximilians , Georg von Leuchtenberg (1852-1912), in Sankt Petersburg geboren worden und man wußte ja nicht, wohin es die Familie verschlagen würde.

Die Grabkapelleder der von Leuchtenbergs
Die Kapelle Sankt Walburga - ab 1852 die Grabkapelle der von Leuchtenbergs. Rechts das alte Apothekerhaus.

Allerdings verkaufte Amelie den bayrischen Besitz 1855 um ihre Kinder abzusichern und das Münchner Leuchtenberg-Palais ging an den Prinzregenten Luitpold. Politisch orientierte sich die Familie wieder nach Rußland und die beiden Söhne Maximilians, Nikolaus und Georg bekamen vom Zaren den Titel eines Fürsten Romanow und damit ein Anrecht auf einen Platz in der Thronfolge des Zaren - ein Umstand, der damals einen hohen Wert hatte.

Die Brüder wurden in Sankt Petersburg erzogen und bekamen die für die Romanows übliche Militärausbildung. Nikolaus wurde Mineraloge, machte Karriere beim Militär und in der Wissenschaft und verlor die Gunst des russischen Hofes, als er sich in eine verheiratete Frau verliebte. Damit war die Thronfolge wieder weg. 1868 konnte er seine Nadeschda Annenkowa heiraten, doch erst 1890 wurden die Brüche durch den nächsten Zaren wieder gekittet. Da war Nadeschda gerade gestorben, der russiche Hof Nikolaus schon verleidet, und beide Brüder lebten wieder in Bayern. 1891 starb Nikolaus in Paris.

Sein' Bruder Georg hatte 1870 in Stuttgart eine oldenburgische Prinzessin geheiratet, die kurz darauf wieder gestorben war. 1886 gab es eine zweite Ehe mit der Prinzessin Anastasia von Montenegro, aus der zwei Kinder hervorgingen. Jedoch wurde die Ehe 1906 geschieden, weil Anastasia dem umstrittenen Prediger Rasputin hörig war, der den Zaren ständig beeinflußte. Mit Schloß Seeon hatte dieser Georg nicht viel am Hut und er starb 1912 auch in Paris, ohne öfter in Seeon gewesen zu sein.

Als Nikolaus1873 Schloss Stein an der Traun geerbt hatte, konnte er von seiner Tante Josephine das benachbarte ehemalige Kloster Seeon mit allen Ländereien kaufen und lebte mit seiner Familie dort. Er hatte bereits zwei Söhne, ebenfalls einen Nikolaus (II) (1868–1928)  und den anderen Georg von Leuchtenberg (1872-1929). Der hatte seit 1895 eine Ehefrau, Fürstin Olga Repnin (1872–1953), und mit ihr im Laufe der Zeit sechs Kinder.

Beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges mußten Georg jedoch Deutschland verlassen, weil er in Rußland geboren waren und als unerwünschter Ausländer galt. Er kam 1917 wieder nach Seeon zurück, als die russischen Revolutionäre ihn ebenfall als unerwünschten Ausländer bezeichneten. Zwölf Jahre später, 1929, starb Georg in Seeon und wurde auf dem Familienfriedhof begraben. Das orthodoxe Kreuz verdeutlicht seine russische Erziehung.

Grab Georg von Leuchtenbergs auf dem Friedhof in Seeon
Grab Georg von Leuchtenbergs auf dem Friedhof in Seeon. Um die Grabtafel zu lesen klicke auf das Bild.

Weil die Weltwirtschaftskrise auch das Vermögen der von Leuchtenbergs vernichtet hatte, wurde die Bibliothek verkauft. 1934 erwarb der  Industrielle Max Wiskott die Anlage und vermietete sie an die NSDAP, die dort eine Schulungsstätte der SA und des Reichsarbeitsdienstes betrieben. Ab 1945 wurde das Schloß vom bayrischen Staat verwaltet und diente als Lazarett, später als Flüchtlingslager für die Vertriebenen aus ganz Ostdeutschland.

Grabtafel Olgas auf dem Friedhof der Walburga-Kapelle gegenüber  ihrem Ehemann Georg
Grabtafel Olgas auf dem Friedhof der Walburga-Kapelle gegenüber  ihrem Ehemann Georg. Zur Grabansicht klicke auf das Bild.

Nachdem Herzogin Olga von Leuchtenberg 1953 gestorben war, gehörte das Schloß ab 1958 dem Bund (Bundesgrenzschutz) , ab 1979 dem Erzbistum München und Freising (damit es die Bhagwan-Sekte nicht kaufen konnte) und seit 1986 ist der Freistaat Bayern der Eigentümer, der es regelmäßig als Tagungshotel z.B. für die CSU vermietet. (s.o.). Die Walburga-Kapelle stifteten die Nachkommen Georgs und Olgas 1969 der Gemeinde Seeon.

nach oben


Die Kapelle Sankt Walburga
St. Walburga (auch St. Walburg oder St. Walburgis) entstand um ca. 1000 als Nebenkirche der Klosteranlage auf einer kleinen Nebeninsel der Klosteranlage und diente als einfaches Gebetshaus der Beneditinerinnen. Als romanische Kapelle erbaut, wurde auf den alten romanischen Grundmauern später eine gotische Kapelle erbaut (romanische Fenster sind klein, damit das Heilige in der Kirche besser geschützt ist, gotische Fenster zweihundert Jahre später sind groß, weil das Licht göttlich ist und möglichst viel Gott in die Kirche kommen soll). Nach dem großen Brand 1561 wurde das Innere der Kirche komplett neu gestaltet. Die Kreuzwegzeichen wurden neu geschaffen und das Deckengewölbe neu gefaßt (vier Apostel mit ihren Symbolen an die Decke). Hundert Jahre später hatte sich das Gottes- und Bilderverständnnis noch einmal gewandelt und alle Bilder wurden bis ins zwanzigste Jahrhundert mehrere Male übertüncht.

Nach der Schenkung der Kapelle der Famlie Leuchtenberg 1969 an die Gemeinde Seeon begann 1983 eine Restaurierung, die die alten Ausmalungen des Manierismus wieder zum Vorschein brachte. Es bleibt aber auch nach den Restaurierungen von 2002-2008 noch viel zu tun (Feuchtigkeit, Schimmel, Nässe), wie man bei einem Besuch des Friedhofs feststellen kann.

Bericht dazu vom 16.5.2017

Von innen ist die Kapelle einfach, aber schön
Von innen ist die Kapelle einfach, aber schön

Auf dem Friedhof liegen außer den von Leuchtenbergs etliche Geistliche und Angestellte der Familie sowie Dorfbewohner. Ins Auge fiel mir das Grabkreuz des Schloßwirtes Biermann, bei dem man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen kann.

Einer der wenigen lustigen Grabsteine einer Seeon' schen Persönlichkeit.
Einer der wenigen eher lustigen Grabsteine einer Seeon' schen Persönlichkeit.

nach oben

lustugen Grabsteine
Seeon von der Ostseite des Sees
Das Kloster Seeon von Osten mit dem Mesnerhaus (links)

In alten Mesnerhaus (der Meßner war der Küster) sind der Klosterladen, ein kleines Café und Räume für Ausstellungen untergebracht. Gegenwärtig (Juli 2026) wurden Bilder von Walter Trier gezeigt, den viele als Illustrator für Erich Kästners Bücher kennen. Auch wenn keine Originale zu sehen waren, bot die Ausstellung einen guten Überblick über Triers Schaffen.

Die Ausstellung im Mesnerhaus über Walter Trier
Die Ausstellung im Mesnerhaus über Walter Trier

nach oben



Links
https://de.wikipedia.org/wiki/St._Lambert_(Klosterseeon)

https://www2.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-seeon/cont/6921

https://www.kloster-seeon.de/ueber-uns/geschichte

https://www2.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-seeon/cont/69219

https://www.vita-religiosa.de/PDFs/Kloster%20Seeon%20im%20Spiegel%20der%20Zeit.pdf

https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Leuchtenberg,_Herzöge_von#Georg_de_Beauharnais_(1872–1929)_und_seine_Nachfahren

Literatur
Gimmel, Alexander u.a.: St. Lambert Seeon. Schnell Kunstführer Nr. 91, 26. Auflage, Regensburg 2021 (1. Aufl. 1935),  ISBN 978-3-7954-4042-8.