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Die Côte d' Azur hat ihren Namen nicht von ungefähr, denn das Meer hat
schon weit vor der italienischen Grenze in Ventimiglia diese blaue
Farbe und weil ich in meiner Studentenzeit öfter im italienischen
Finale Ligure war, ist mir der Anblick vertraut - nur daß die Orte
jetzt fünfzig Kilometer weiter und französisch sind. In den 1980er
Jahren war ich mit Freunden öfters in Finale, schaffte es aber nie nach
Nizza oder Cannes und als meine Frau das erste Mal per Interrail da war, sah sie nur
eine Großstadt (Nizza), hatte mit Film nichts am Hut (Cannes) und so reichte die Zeit nur für ein paar Strandtage in Nizza.
Nun, vierzig Jahre später, holen wir alles nach.
Die Wohnung - vollmundig mit „Panoramablick“ beschrieben, liegt oberhalb der Stadt auf einem der vielen Felsen, die die westlichen Ausläufer der Alpen sind („Seealpen“ oder - französisch - „Alpes maritimes“ oder auf italienischer Seite die „Alpi Marittime“). Egal, die Häuser kleben hier regelrecht auf den weißen Kalkfelsen und unsere Wohnung hat wirklich einen halbkreisförmigen Panoramablick vom Berg (links) bis zum Hafen (rechts). Alle fünf Minuten fliegt ein Jet vorbei, denn der Flughafen liegt hinter dem Strand und als wir ein paar Tage später die Küstenstraße nehmen, sehen wir, wie die Jets in wenigen hundert Metern buchstäblich über die Badegäste schweben. Das hatte meine Frau auch schon 1973 so erlebt. ![]() oben: Ausblick aus der Wohnung bei Tag unten: Ausblick aus der Wohnung bei Nacht ![]() nach oben |
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